Seite drucken

Mögliche Therapien

Ballondilatation

Bei der Ballondilatation (auch Angioplastie) wird ein kleiner Ballon durch einen Katheter an die Engstelle in das Gefäß eingeführt. Der Ballon wird dann mit einer Flüssigkeit unter sehr hohem Druck aufgepumpt und drückt die Ablagerungen in die Arterienwand hinein. Während der Behandlung, die etwa 30 Minuten dauert, muss der Patient mehrmals kurz die Luft anhalten und verspürt in der Regel keine oder kaum Schmerzen. Da der Patient nur lokal betäubt ist, steht er im dauernden Kontakt mit dem Arzt.

 

Stentimplantation

In vielen Fällen wird direkt im Anschluss an die Ballondilatation eine Gefäßstütze (Stent) eingebracht. Diese Stents sind kleine röhrenförmige Gitter, meist aus Metall, die den gedehnten Gefäßabschnitt offen halten sollen.

 

000018.jpg

Bypass-Operation

In manchen Fällen ist eine Behandlung mit dem Ballonkatheter nicht möglich oder nicht empfohlen. In diesem Fall muss eine bewährte und etablierte herzchirurgische Methode durchgeführt werden, die bei der Umgehungsleitungen (Bypass) den verstopften Abschnitt im Gefäß ersetzen. Die Umgehungen bestehen aus eingesetzten Gefäßen. Das Blut sucht sich ungehindert den Weg über die freie Umgehungsleitung.